Glossar

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Teilzeit

Ein beliebtes Arbeitszeitmodell ist auch die Teilzeitarbeit. Hierbei wird die wöchentliche Arbeitszeit/Stundenzahl (50 %, 30 % usw.) des Mitarbeitenden reduziert. So kann der Mitarbeitende etwa halbtags oder in Blocks (längere Arbeitsphasen wechseln sich mit Freizeitphasen ab) arbeiten. Auch fixe Wochentage, an denen gearbeitet werden soll, können definiert werden. Es versteht sich von selbst, dass dieses Modell den Mitarbeitenden mehr Freizeit ermöglicht und die Arbeitgeberattraktivität steigert. Da die Arbeitszeiten bzw. -tage aber bei der klassischen Teilzeit ansonsten festgelegt sind, ist die Regelung eher starr.

Mehr Spielraum ermöglicht hier die variable Teilzeit. In diesem Fall kann die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit von beispielsweise 20 Stunden flexibel nach Arbeitsanfall und Absprache erfolgen. Und auch das ist möglich: eine saisonale Teilzeit. Diese Variante gibt es vor allem bei Anbietern von Saisonware wie Sekt- oder Schokoladenherstellern. Dabei wird während der Hauptsaison Gas gegeben und die Arbeitszeit der Mitarbeitenden in den restlichen Monaten entsprechend verringert.

Wochenarbeitszeiten ab 30 Stunden in der Woche gelten übrigens als vollzeitnahe Teilzeitarbeit. Dieses Modell ermöglicht es auch Fach- und Führungskräften, anspruchsvolle Tätigkeiten in Teilzeit ausüben und dennoch genügend Zeit für die Familie zu haben. Doch auch für ältere oder gehandicapte Beschäftigte ist die 4-Tage-Woche eine Chance.

Eine Sonderform der Teilzeit ist die Altersteilzeit. Hierbei können Mitarbeitende über 55 Jahren ihre Arbeitszeit halbieren, erhalten aber dennoch weiterhin 70 % ihres bisherigen Nettogehalts.

Vorteile der Teilzeit

  • Geringere Personalkosten (wenn keine zusätzlichen Kräfte erforderlich sind)
  • Punktgenauer Einsatz bei regelmäßigen Arbeitsspitzen/Auftragsschwankungen
  • Gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit und -produktivität durch erhöhte Lebensqualität
  • Weniger Fehlzeiten des Mitarbeitenden
  • Möglichkeit zur Bindung guter Mitarbeitender mit privaten Verpflichtungen (Pflege von Kindern und Angehörigen)

Nachteile der Teilzeit

  • Höherer Organisationsaufwand
  • Höhere Lohnnebenkosten
  • Erhöhte Gefahr von Kommunikationsproblemen
  • Häufig verminderte Karrierechancen des Mitarbeitenden sowie geringeres Einkommen und unzureichende Rentenabsicherung

Flexible Arbeitszeitmodelle im Überblick

Moderne Unternehmen, deren betriebliche Anforderungen (z. B. Kundenverkehr, Öffnungszeiten) es zulassen, setzen auf flexible Arbeitszeitmodelle. Das bedeutet: Feste Start- und Endzeiten (in Form des klassischen 9-to-5-Jobs) werden nur noch selten im Arbeitsvertrag festgeschrieben. Zwar bieten feste Arbeitszeiten ein Höchstmaß an Planbarkeit; allerdings sind sie mit unerwarteten Ereignissen im Arbeits- und Berufsleben nur schwer vereinbar. Daher beschränken wir uns bei der Vorstellung der heute gängigen Arbeitszeitmodelle auf diejenigen, die auf die Flexibilisierung der Arbeitswelt einzahlen. Natürlich kommen die meisten der hier vorgestellten Modellbeschreibungen – gerade in größeren Unternehmen – nur selten in Reinform vor. Vielmehr wird eine Reihe von Arbeitszeitmodellen miteinander kombiniert.

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